Im Sattel oder zu Fuß über Stock
und Stein
Zweiter Großer Preis von
Uelversheim im Radcross
Auf dem anspruchsvollen Parcours
mussten die Teilnehmer ihre Bikes vor so manchem Hindernis
schultern.
Bild: hbz/Michael Bahr
Vom
21.10.2003
Von unserer
Mitarbeiterin
Simone Klein
UELVERSHEIM - Was unser Liebling Schumi vor gut einer Woche auf
vier Rädern geschafft hat, das wollten am Wochenende die Teilnehmer
des zweiten Großen Preises im Radcross der Berggemeinde Uelversheim
auf zwei Rädern erreichen - am Ende mit dem Siegerpokal ganz oben
auf dem Podest stehen.
In ihren über und über mit Sponsoren "plakatierten" Trikots
mussten jedoch zuvor alle durch den kniffligen Parcours heizen. Vor
allem bei manchen Überrundungen hielten die Zuschauer am
Fahrbahnrand die Luft an, da es das eine oder andere Mal recht eng
wurde. Glücklicherweise kam es zu keinen Unfällen, dennoch gab es
einige weniger erfreuliche Situationen für die Rennfahrer und
Rennfahrerinnen. "Dass mal die Kette runterfällt oder der Reifen
einen Platten bekommt, das passiert nun wirklich mal in jedem
Rennen, das ist vollkommen normal", analysierte Helmut Mentzel, der
die Leitung des Wettbewerbs übernommen hatte. Ausrichter war der
Mainzer Radsportverein.
Als erstes gingen die Kids und Bambini an den Start und brachten
einen kleinen Rundkurs von 200 Metern hinter sich. Für den zweiten
Teil des Großen Preises machten sich die Elite, die Senioren, die
Frauen und die Jugend gleichzeitig bereit. Egal, ob mit Crossrädern
oder Mountainbikes, alle starteten zur gleichen Zeit. Natürlich
musste aber in verschiedene Kategorien eingeteilt werden, was dann
bei der Auswertung berücksichtigt wurde. Der Parcours hatte beim
großen Rennen dann schon eine Länge von zwei Kilometern.
Da es sich um ein Querfeldeinrennen handelte, mussten auch einige
schwierige Hindernisse bewältigt werden. Egal ob Abspringen, das Rad
schultern, Hindernisse überspringen - die Radfahrer waren für alles
gewappnet. Außerdem spielte das Wetter hervorragend mit, da
angenehme Temperaturen herrschte,n und somit konnten die Teilnehmer
einer Matschtortur noch gerade so entkommen.